Abverkaufsmedium Radio

Im Jahr 2008 wurde mit der Radio-Effizienz-Messung mit GfK ConsumerScan eine achtwöchige Radiokampagne von real,- analysiert. "Dieses Analyse-Tool", so Uwe Domke, Leiter der Markt- und Mediaforschung "dient ausschließlich der Messung von Radio. Damit sind wir in einer Alleinstellungsposition und das nehmen auch die Unternehmen positiv wahr."

Für die Radio-Effizienz-Messung mit GfK ConsumerScan wurden das Einkaufsverhalten und die individuelle Radionutzung von mehr als 20.000 Haushalten erfasst. Die Analyse zeigte, dass der Käuferanteil von real,- durch die Radiokampagne signifikant gesteigert werden konnte. Zudem gaben die Haushalte, die Kontakt zur Radiokampagne hatten, im Schnitt mehr Geld bei real,- aus als jene ohne Kontakt. Neben den positiven Auswirkungen auf den Abverkauf zeigt sich auch, dass die Hörfunkspots sowohl der Kundenbindung, als gleichzeitig auch der Neukundengewinnung dienen.

"Solche Ergebisse werden seitens des Unternehmens sehr positiv aufgenommen, denn sie bestärken real,- in seiner Marketingstrategie", erläutert Uwe Domke. "Dass derartige Studien nützlich sind, zeigt sich auch anhand der stabilen Buchungszahlen für Radiowerbung durch real,-."

Dabei dürfte real,- nicht vom positiven Ausgang der Studie überrascht gewesen sein: "Im Jahr 2003 sind wir anhand von real,- der Frage nachgegangen, ob ein Radiospot 'geliebt' werden muss, um abzuverkaufen" erzählt Uwe Domke. Die Studie zeigte, dass die Radiospots von real,- in die Kategorie "Marktschreier" gehören. Diese Kategorie ist bestimmt durch Spots mit großer Aumerksamkeitsstärke aber geringer inhaltlicher Resonanz.

Der Kampagnen-Check, der mit Hilfe von ACNielsen durchgeführt wurde, untersuchte den Einfluss der Kampagne für Non-Food-Produkte auf die Umsatzzahlen der schnelldrehenden Komsumgüter. Das Ergebnis zeigte, dass die Non-Food-Werbung sich sehr positiv auf den Abverkauf von Food-Produkten auswirkte. Laut Studie betrug der zusätzlich generierte Umsatz, der sich auf die Hörfunkausgaben der real,-Kampagne zurückführen lässt, mehr als acht Euro pro eingesetztem Werbe-Euro.
Auch hier zeigt das aktuelle Werbeverhalten von real,-, dass die Studie das Unternehmen in seiner Strategie bestärkt hat. Nach wie vor schaltet real,- auch in der "Einmal hin. Alles drin."-Kampagne einen Mix aus Food- und Non-Food-Werbung.

Quelle: Broadcast-Future